Katrin Behr
 

Vielen Dank an alle Leser meines Buches

"Entrissen - Der Tag, als die DDR mir meine Mutter nahm" 

 (Droemer-Knaur-Verlag 08/2011) 

Inhalt:

»Im Morgengrauen zerrten die Männer meine Mutter fort«

Gera 1972. Katrin Behr ist vier Jahre alt, als sie aus undurchsichtigen Gründen ihrer Mutter weggenommen und in ein Heim gesteckt wird. Während sie noch verzweifelt hofft, bald zurück zu ihrer Mama zu können, wird sie von einer linientreuen Familie adoptiert. Erst nach dem Fall der Mauer kann Katrin Behr sich auf die Suche nach ihrer verlorenen Identität machen – und nach ihrer echten Familie.

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Als kleines Kind musste ich die Verhaftung meiner Mama mit erleben und danach begann eine Odyssee für mich. Heim - erste Pflegefamilie - Heim - zweite Pflegefamilie - Heim - dritte Pflegefamilie, die später meine Adoptivfamilie wurde. Ich wuchs durch das SED-Regime in der ehemaligen DDR in 2 verschiedenen Familien auf. 

Eine Familie ist meine leibliche Familie, die gegen das DDR-System war und die andere Familie ist meine Adoptivfamilie, in der ich zu einer sozialistischen Persönlichkeit umerzogen wurde.1989 kam der Mauerfall und die Wahrheit ans Licht!  All meine Erlebnisse habe ich in meiner Biografie veröffentlicht.

Ich danke
Gott, dass er mir wundervolle Begegnungen mit anderen Menschen schenkte und somit mein langer Wunsch "ein Buch über meine Geschichte zu schreiben" Realität wurde.Als erstes möchte ich meiner Mama danken, dass sie mich geboren hat. Auch wenn wir beide nur wenig Zeit miteinander verleben durften, so ist diese Zeit dennoch tief in mir verankert. Ich liebe dich Mama.Ebenso möchte ich mich bei allen Menschen herzlich bedanken, die im Hintergrund arbeiten (Lektoriat: Frau Heinemann und Frau Troni, Presse: Frau v. Bruchhausen, Veranstaltungsmanagment: Frau Schneider, Druckerei, Designer u.v.m., und mich bei diesem Projekt  tatkräftig unterstützt haben und immer noch unterstützen. Dies wurde nur möglich, weil die Droemer-Knaur-Verlagsgruppe an das Buch "Entrissen" glaubt und ich einen verständnisvollen und geduldigen Co-Autor in Peter Hartl fand. Ich bin unendlich froh, dass Sie mich alle auf diesem Weg begleiten.Lieber Peter Hartl, auch dir gilt mein großer Dank und Respekt vor deiner Arbeit. Ich kann es nicht oft genug erwähnen, dass du für mich der perfekte Co-Autor warst. Manchmal hätte ich dich zwar verfluchen können, wenn du immer wieder in meiner Vergangenheit Dinge suchtest, die ich massiv verdrängt hatte. Aber deine liebevolle, verständnisvolle und dennoch hartnäckige Art brachte manches aus meinem Erinnerungsschatz wieder zum Vorschein. Ich möchte nicht vergessen zu erwähnen, dass du mir die Möglichkeit gegeben hast, Vertrauen dir gegenüber aufzubauen. Meinen Dank gilt natürlich vorallen auch meinen beiden Kindern, die mich in dieser Zeit sehr oft entbehren mussten und leider auch meinen seelischen Ballast mitbekommen haben. Ich liebe euch von ganzen Herzen und ich bin dankbar, dass ich eure Mama sein darf. Ihr seid zwei wundervolle Menschen und ich wünsche euch von ganzen Herzen alles Glück der Erde.  Ich möchte mich auch bei meiner Schwester Melanie bedanken, mit deren Hilfe ich zu meinen großen Bruder wieder Kontakt gefunden habe. Natürlich liegt es mir sehr am Herzen, mich auch bei meinen jahrelangen Freunden bedanken, die mich vorallen in den schwersten Zeiten meines Lebens unterstützt haben und mir immer wieder etwas von ihrem Lebensmut abgaben. Ich möchte hiermit Ines V., Sabine K., Jacky O., Ines D., Barbara W., Katja K., Christiane S. und Klaus-Peter S. innigst danken. Euch werde ich nie vergessen und ihr habt immer einen Platz in meinem Herzen. Danke, dass es euch gibt und das ihr mich am Leben erhalten habt. Sicherlich werde ich jetzt die eine oder andere Person vergessen haben. Das ist keine böse Absicht. Daher danke ich allen Menschen, die mein Lebensweg gekreuzt haben oder mich ein Stück des Weges begleitet haben. Ob gute oder schlechte Erfahrungen - wichtig ist - das man aus diesen Erkenntnissen positive zukunftsweisende Schlußfolgerungen zieht.  

Für Anfragen zu einer Lesung aus meinem Buch oder als Zeitzeugin, nutzen Sie bitte das Kontaktformular.

Nachtrag:

2012 wurde meine leibliche Mama strafrechtlich rehabilitiert.

Seit dem 30. November 2015 habe ich meine Ursprungsidentität wieder zurück.  

(Ich danke recht herzlich dem Rechtsamt in Berlin, welches meine beiden Anträge für eine Namensänderung befürwortet hat. Das ist für mich ein sehr großer Erfolg und eine wunderbares Erlebnis für meine Seele.)

Am 15.09.2016 war das erste Treffen mit meinem Paps und seiner Frau.